Tagesbetreuung für Menschen im Alter

Tagesbetreuung für Menschen mit Demenz

Tagsüber raus aus den eigenen vier Wänden, gut begleitet werden und abends wieder zurück nach Hause: Das bietet die Tagesbetreuung für Menschen mit Demenz. Wir wenden uns an ältere Menschen mit dementiellen Erkrankungen und deren Angehörige.

 

 
Eine Dame im Alter sitzt an einem Gartentisch und liest ein Buch

Tagsüber gut begleitet

Erkrankt ein Familienmitglied an Demenz, geraten pflegende Angehörige oft an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Die Tagesbetreuung bringt Erleichterung: Hier finden Betroffene tagsüber Begleitung, Abwechslung und hochwertige Pflege. Unsere Aktivitäten orientieren sich daran, was die Menschen immer schon gerne gemacht haben. Beliebt sind Erzählrunden über alte Zeiten, aber auch Bewegung macht Freude: Ein Spaziergang im Garten oder ein Kaffeehausbesuch wecken viele Erinnerungen. Die Tagesgäste sollen ihre Fähigkeiten solange als möglich erhalten.Die Angehörigen können sicher sein, dass Eltern oder Partner in guten Händen sind. Am Abend kehren sie in die eigene Wohnung oder zur Familie zurück.

Tagesbetreuung auf einen Blick

  • Für Personen ab 60 Jahren mit einer fachärztlich diagnostizierten Demenz
  • Für Grazerinnen und Grazer
  • Kostenloser und unverbindlicher Besuchstermin zum Kennenlernen ist jederzeit möglich
  • Tägliche oder tageweise Betreuung möglich. Die Besuchstage sind frei wählbar. 
  • Hin- und Rückfahrten kann durch einen Fahrtendienst organisiert werden.
  • Tagespreise richten sich nach der Höhe des Pflegegelds und des Einkommens
05.10.2021, 14:30 - 17:30

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07.10.2021, 14:30 - 17:30

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Rückblick auf das Jahr 2020: Ein Gespräch mit Ingrid Ferstl

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Das Jahr 2020 war von der Corona-Pandemie dominiert. Wie erlebten Menschen mit die Demenz und ihre Angehörigen dieses Jahr? Welche Möglichkeiten der Begleitung konnte die Tagesbetreuung dennoch bieten? 

Besondere Kooperation: Museum für Geschichte

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Im Museum für Geschichte können Menschen mit Demenz an Führungen durch das Schaudepot teilnehmen. Die Ausstellungsstücke in der collageartigen Sammlung von kulturhistorischen Alltagsgegenständen sorgen für Gesprächsimpulse. Die Kulturvermittler machten die Geschichte auch begreifbar, zum Beispiel mit Porzellantassen oder Postkarten mit steirischen Motiven. Mit dieser Kooperation eröffnen das Universalmuseum Joanneum und das Diakoniewerk Steiermark neue Erfahrungswelten für Menschen mit Demenz. Folgetermine sind geplant.

 

Seniorinnen im Museum, im Hintergrund eine Sammlung alter Truhen.