Zwei Projekte, die Mut machen!

Menschen mit Behinderung können sich im Arbeitsleben behaupten - wenn die Rahmenbedingungen stimmen, gute Begleitung gesichert ist und sie Glauben an sich selbst und ihre Fähigkeiten haben! Es braucht dazu auch ArbeitgeberInnen, denen berufliche Inklusion ein Anliegen ist und die bereit sind, einen mutigen Schritt zu setzen.  

​​​​​​​Ein Jahr Kooperation Diakoniewerk mit der Schafalm. Und jetzt geht's weiter!

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Seit einem Jahr arbeiten Andrea Schrempf und Gerhard Baumann aus der Werkstätte des Diakoniewerks auf der Schafalm. Sie unterstützen das Team in der Küche und der Hauswirtschaft. Keine Frage, anfangs gab es Anlaufschwierigkeiten. Ganz natürlich, wenn Mitarbeiter mit Beeinträchtigung sich in einem so fordernden Bereich wie die Gastronomie zurecht finden müssen! Wie ist das zum Beispiel mit der Pünktlichkeit, der Ausdauer oder der Genauigkeit beim Arbeiten? Durch offene Gespräche mit allen Beteiligten, besonders mit Küchenchef Reinhard Ries und GF Heinz Schütter, konnten wir die Probleme miteinander aus der Welt schaffen. Ein neuer Begleitungsplan hilft, dass alle eine bessere Übersicht haben. Das Schafalm Team gibt der Inklusion von Menschen mit Behinderung in der Arbeitswelt eine weitere Chance!

Ich arbeite auf der Schafalm

Saubere Sache im Bezirksgericht Schladming

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Wenn Philipp Hörmann die Reinigungsmaschine anwirft, hat Schmutz im Bezirksgericht keine Chance. Der 22jährige aus der Werkstätte Schladming ist seit März in Zusammenarbeit mit der Firma Akkord für die gesamte Innenreinigung zuständig. „Das, was ich hier mache, ist professionelle Reinigung“, betont er, „dazu zählen die Reinigung aller Flächen, die Müllentsorgung und die Bestellungen.“ Regelmäßig nimmt er auch an Schulungen der Firma Akkord teil und organisiert selbst seine Urlaubsvertretung. „Philipp arbeitet komplett selbständig und trägt die Verantwortung für seine Arbeit“, erläutert Begleiter Erich Ferstl. Alles zur vollen Zufriedenheit von Ernst Chum, Vorsteher der Geschäftsstelle beim Bezirksgericht Schladming und Gerlinde Laviat von Akkord, die sich beide über die Kooperation mit dem Diakoniewerk und den Einsatz von Philipp Hörmann freuen.
 

 

Begleitende MitarbeiterInnen arbeiten am Bezirksgericht