24.06.2016, 09:00
22. Diakonie-Dialoge
Salzburg, St. Virgil

"Sucht und Abhängigkeit"

Ein Balanceakt in der Seniorenarbeit

Es gibt viele Gründe, warum Menschen im Alter in eine Abhängigkeit bzw. in ein Suchtverhalten geraten, wie Einsamkeit im Alter, Schmerzen, Schlafstörungen, Verdrängungswünsche oder langjährige Sucht, die auch im Alter nicht Halt macht. Unterschiedliche Blickwinkel auf das Thema Sucht und Abhängigkeit sollen in dieser Fachtagung des Diakoniewerks, die sich an Fachkräfte, wie Angehörige richtet, zeigen, wie dieser Balanceakt gelingen kann

ReferentenInnen

Sucht im Alter – Altern und Sucht.
Ein Überblick
Dr. med. Dirk K. Wolter

Sucht im Alter – Altern und Sucht. Ein Überblick

Workshop 1: Sucht im Alter – Altern und Sucht

 

Zur Person:

Arzt für Nervenheilkunde, Psychotherapie, Klinische Geriatrie; Gründungsmitglied der Deutschen Akademie für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie; seit 2003 Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und –psychotherapie; bis 2007 Vorsitzender der Alzheimer-Gesellschaft Münster; Mitglied des Herausgeberbeirates der Zeitschriften Betreuungsrechtliche Praxis und Psychotherapie imAlter; diverse Veröffentlichungen zu Gerontopsychiatrie, Demenz, Sucht im Alter, psychiatrische Aspekte von Schmerzen im Alter, Neuroleptika im Alter
Sie sind nicht allein: Abhängigkeit als Herausforderung für Mitarbeiterinnen in der Seniorenarbeit
Andreas Kutschke BScN

Sie sind nicht allein: Abhängigkeit als Herausforderung für Mitarbeiterinnen in der Seniorenarbeit

Workshop 2: Alkohol- und Benzodiazepinabhängigkeit im Pflegealltag begegnen

 

Zur Person:

lebt in Mönchengladbach und ist Pflegefachmann vor allem im Bereich der Gerontopsychiatrie. Er ist Pflegewissenschaftler und Krankenpfleger mit Zusatzausbildung für geriatrische Rehabilitation, tätig in der Qualitäts- und Pflegeentwicklung in den Städtischen Seniorenheimen Krefeld, Buchautor, mit dem Arbeitsschwerpunkt dementiell erkrankte und abhängigkeitserkrankte BewohnerInnen und PatientenInnnen
Zur Freiheit befreit – Spiritualität und Sucht
Dr.in theol. Astrid Giebel

Zur Freiheit befreit – Spiritualität und Sucht

Workshop 3: Entscheidend ist der Lebensvollzug: praktische Anregungen zur Gestaltung von Spiritualität in der Suchthilfe

 

Zur Person:

ist Diplom-Diakoniewissenschaftlerin, Pastorin und Theologin im Vorstandsbüro der Diakonie Deutschland – Evangelischer Bundesverband.
Das Theater mit der Sucht. Lebendige Reflexion mit dem SOG.THEATER
SOG. THEATER

Das Theater mit der Sucht. Lebendige Reflexion mit dem SOG.THEATER

Workshop 4: Die Lust auf mehr. Szenische Annäherungen an das Thema Sucht

 

Zur Person:

Das SOG. THEATER wurde 1999 als Verein gegründet, besteht aus einem rund 15köpfigen, multiprofessionellen Team und ist österreichweit unterwegs. Theater wird hier als lebendige Tradition verstanden, in der Unterhaltung und Bildung eng miteinander verwoben sind. An die Stelle der Produktion fertiger Stücke tritt der Prozess gemeinsamer Entwicklung; Theater entsteht im Zusammenspiel der SchauspielerInnen und des Publikums, als gemeinschaftlicher kultureller Ausdruck alltäglicher Erfahrungen, aktiv und in einer unterhaltsamen Weise.

Mehr Informationen

Präs_dirk_wolter.pdf
7.89 MB
Präs_andreas_kutschke.pdf
173.75 KB
Präs_astrid_giebel.pdf
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Vorträge zum Nachhören

Dr. med. Dirk K. Wolter

Sucht im Alter – Altern und Sucht. Ein Überblick

Andreas Kutschke BScN

Sie sind nicht allein: Abhängigkeit als Herausforderung für MitarbeiterInnen in der Seniorenarbeit

Dr.in Astrid Giebel

Zur Freiheit befreit – Spiritualität und Sucht

 

SOG.THEATER

Das Theater mit der Sucht. Lebendige Reflexion mit dem SOG.THEATER