Schlossern Herbert

Lebte im Wohnhaus Friedenshort, in Engerwitzdorf und war in der Werkstatt am Linzerberg und im Atelier des Diakoniewerks beschäftigt.

Herbert Schloßern

Zum Werkumfang von Herbert Schlossern zählen sowohl kleine, wie auch großformatige Kreidezeichnungen mit mehrschichtigen Überlagerungen. Dabei wechselte er häufig von einer anschaulich-figuralen Ebene in eine flächig-strukturelle mit starker Konzentration auf den möglichen Ausdruck des verwendeten Zeichenmaterials.
Seine Zeichenthemen waren vorrangig seine Begleitpersonen in der Wohngruppe, da gibt es einen Peter, einen Walter, eine Monika, eine Brigitte. Häufig ist auch der Bruder, der einzige Verwandte von Herbert Schlossern, sein Thema, und sehr häufig sind die Figuren auch Selbstporträts, aber auch Katzen oder Engel tauchen auf.
Er zeichnete meist eine Vierer- oder Fünfergruppe und begann dann, im Laufe des Zeichnens, diese Figuren zuzumalen. Dabei konnte es sein, dass von der Ursprungszeichnung nichts mehr übrig bleibt, die Figuren, mit Ausnahme der Gesichter, wurden mit mehreren Kreideschichten überlagert. Die Gesichter wurden ausgespart und er sagte dann: „Die schauen durch!“

Schlossern Herbert