Offene Gesellschaft

Im Leitbild des Diakoniewerks ist verankert, dass wir die Auseinander-setzung mit gesellschaftspolitischen Themen vorantreiben. Als Auftrag und aus Überzeugung setzen wir uns für die Rechte von Menschen ein und treten gegen deren Einschränkung auf. Offene Gesellschaft bedeutet für uns, eine inklusive Gesellschaft mitzugestalten, die individuelle Bedürfnisse berücksichtigt und in der alle Menschen in Gerechtigkeit leben können. Jede/-r soll seinen Platz in dieser Gesellschaft finden, in der sie oder er sich frei entfalten kann. Dafür machen wir uns stark und erheben die Stimme für Menschen, die unsere Unterstützung brauchen.

Neues entstehen lassen

Was braucht es konkret? Wir sind davon überzeugt, dass es gerade in diesen politisch und gesellschaftlich fordernden Zeiten wichtig ist, Menschen zusammenzubringen, die unsere Gesellschaft positiv gestalten und verändern wollen. Ein offenes Miteinander muss geschaffen werden, damit respektvolle, aber auch kontroverse Debatten möglich sind – über demokratische Werte und die Grundlagen unseres Zusammenlebens. Es braucht Orte, an denen Menschen mit unterschiedlichen sozioökonomischen, sozialen und kulturellen Hintergründen aufeinandertreffen, sich austauschen und dabei einander näherkommen. Durch die Begegnung mit „Fremden“ kann auch Neues entstehen.

 

Im Zuge der Veranstaltungsreihe „Plattform Zukunft“ konnten wir mit Harald Welzer, Sozialpsychologe und Mitbegründer der Initiative „Offene Gesellschaft“, und Christine Haiden, Chefredakteurin des Magazins „Welt der Frauen“ die vielen Herausforderungen unserer heutigen

Zeit diskutieren. Kern der Auseinandersetzung war vor allem die Frage „In welcher Gesellschaft möchten wir leben?“

Lesen Sie dazu das Interview im Magazin "Diakonie" / 02/2019.

Formate für ein Miteinander schaffen

Wir müssen gemeinsam überzeugender, öffentlicher, kreativer werden und JA zu einem konstruktiven Gemeinschaftssinn bzw. Miteinander sagen. Um Themen zur besseren Gestaltung unserer Gesellschaft voranzutreiben, in den Diskurs zu gehen, sich gegen eine Politik der Angst stark zu machen, schaffen wir in Formate und setzen Aktionen. Ein erster Aktionstag, den wir dafür nutzen möchten, ist der Tag der offenen Gesellschaft am 15. Juni. An diesem Tag wird Freiheit, Offenheit, Vielfalt und Freundschaft gefeiert und ein großes Zeichen für die offene Gesellschaft gesetzt.

News zum Thema
Einen gemütlichen Nachmittag verbrachten die vielen Gäste im Garten der Kath. Pfarrgemeinde Gallneukirchen.
Gallneukirchen

Viele Gäste folgten kürzlich der Einladung zum "Nachmittag der offenen Gesellschaft" in den Garten der Katholischen Pfarrgemeinde Gallneukirchen.

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Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitischen Themen

Mit der Veranstaltungsreihe „Plattform Zukunft“ setzen wir uns mit aktuellen gesellschaftspolitischen Themen auseinander und laden zum Mitdiskutieren. Impulsvorträge und moderierte Diskussionen regen zum persönlichen Austausch ein. 

Wir sind davon überzeugt, dass es unser Mitdenken und Mitwirken für eine offene, demokratische und mitmenschliche Gesellschaft braucht.

Wir haben nachgefragt: In welcher Gesellschaft möchten Sie leben?

Nachgefragt
Portrait Josef Scharinger - Vorstandsvorsitzender Diakoniewerk Gallneukirchen

Ich persönlich möchte in einer Gesellschaft leben, die individuelle Bedürfnisse berücksichtigt und in der alle Menschen in Gerechtigkeit leben können. Jeder soll seinen Platz in dieser Gesellschaft finden, in der er sich frei entfalten kann: ehrlich, offen, wertschätzend und doch kritisch.

Josef Scharinger, Vorstandsvorsitzender Diakoniewerk
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Portrait Karin Windpessl

Offene Gesellschaft bedeutet für mich, das Aushalten verschiedener Meinung, das Akzeptieren verschiedener Lebenswege und Lebensentwürfe. Und das Festhalten an einem gemeinsamen Ganzen. Nicht das Trennende, sondern das Verbindende in den Vordergrund stellen. Und Position beziehen, wenn es nötig und richtig ist.

Karin Windpessl, Mitarbeitende Kommunikation & PR Diakoniewerk
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Portrait Isabel Beuchel

Offene Gesellschaft bedeutet für mich, Leben in einer Gesellschaft, die geprägt ist von einem Grundgefühl des Miteinanders verschiedener Kulturen mit unterschiedlichen Ansichten vom Leben aber getragen durch gegenseitiges Verständnis und Respekt. Deshalb ist es ganz wichtig miteinander ins Gespräch zu kommen, sich zu treffen. Ich wünsche mir, dass Menschen offen sind für Neues, ohne Ängste und mit Visionen für die Zukunft und in Verantwortung für die Schöpfung.

Isabel Beuchel, Freiwilligenkoordinatorin Diakoniewerk
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