Mitterhuber Bernhard

Mitterhuber Bernhard * 1947 +2009

Mitterhuber, schwarzer Vogel und kein Pferd

Bernhard Mitterhubers künstlerische Arbeiten lassen sich in drei Kategorien / Themen einteilen, dies sind erstens „schöne Frauen“ zweitens „Sonnenblumen“ und drittens „spezielle Konzepte“.

Die ersten beiden sind offensichtlich und lassen sich von Anfang bis Ende durch sein ganzes Œuvre verfolgen. Die „schöne Frauen“ waren die Frauen in seinem unmittelbaren Umfeld im Wohn- und Arbeitsbereich und manchmal auch Models aus Zeitschriften. Er benutzte jedoch nicht, die von ihm bekannten schönen Frauen im klassischen Sinne als Model für seine Zeichnungen, sondern er wies einen bereits bestehende, von ihm gestaltete Zeichnung, einer schönen Frau zu.


Die Sonnenblumen schienen für ihn immer wieder aufrechte Orientierung und Objekt und Themenfindung zu sein. Das „weite“ Leben der Sonnenblume ist auch daran erkennbar dass den, im üblichen Sinne gelben, Sonnenblumen im Laufe seiner malerischen Ateliertätigkeit so gut wie alle Farben zugeordnet wurden, von grundsätzlich schon auch gelb und orange über rot, blau, braun bis hin zu schwarz.
Seine dritte Kategorie an Arbeiten lässt sich am ehesten durch seine offene energie- und motivationsgeladene Neugierde und seine fast legendäre Selbstsicherheit und Selbstbestätigung- „Des bring i a zaum“- am besten beschreiben. Besonders andere Künstler die bereits einen gewissen Erfolg aufzuwarten hatten waren für ihn Anreiz zur Nachahmung und zu beweisender Selbstbestätigung. Er lotete auch alle möglichen Techniken aus. So waren auch verschiedene Arbeitsebenen von Drucktechniken in seinem Sinne immer wieder Originale selbst.

Mitterhuber Bernhard