Karikaturist Rainer Likar im Interview

Rainer Likar, Teamleitung in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung in Salzburg, ist schon lange für seine Karikaturen bekannt. In Krisenzeiten hat er mit seinen Bildern die Gemütslage vieler Menschen eingefangen. Rainer Likar im Interview

Wie sind Sie dazu gekommen, diese Illustrationen in der Krise zu machen?

 

Rainer Likar: Ich zeichne eigentlich schon immer. Schon als Kind, in der Schulzeit und auch danach zu verschiedenen Anlässen. Illustrationen und Karikaturen haben mich dabei schon immer sehr begeistert, so dass ich anfangs versuchte die eine oder andere Zeichnung nachzuzeichnen. Diese Illustrationen habe ich als Reaktion auf ein frühmorgendliches SMS durch Geschäftsführer König begonnen, der mich fragte, ob ich nicht eine aufmunternde Zeichnung für ein Infoblatt für die Mitarbeiter*innen zeichnen könne. Daraus ist nun jede Woche eine neue Zeichnung entstanden.

 

Wie und wann kommen Ihnen die besten Ideen? Wie oft zeichnen Sie?

 

Likar: Manche Ideen kommen spontan aus irgendwelchen Situationen raus. Ein Wortspiel, eine Aussage von jemandem oder Zeitungsberichte (die Welt ist ja Bühne) erzeugen dann eine Idee, die ich versuche zu Papier oder zu Tablet zu bringen. Ich zeichne nicht regelmäßig oder andauernd. Ich male immer wieder Karikaturen zu bestimmten Anlässen. Etwa zu Geburtstagen, Jubiläen, Hochzeiten, aber auch Illustrationen für diverse andere Gelegenheiten.

 

DANKE für die heiteren Zeichnungen zwischendurch! Wir sind stolz, so viele Kolleg*innen im #teamdiakoniewerk zu haben, die mit ihren kreativen und innovativen Ideen unseren Arbeitsalltag so bunt und vielfältig machen.

 

Mehr Eindrücke von Rainer Likars ironischer Interpretation unserer Gegenwart gibt es unter: www.rainerlikar.com

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