Integrationsprojekt Cunabula

Um auf die außerordentlichen psychischen Belastungen der AsylwerberInnen zu reagieren, bietet das Diakoniewerk in Kooperation mit dem Roten Kreuz Stabilisierungsgruppen für belastete AsylwerberInnen an. 

Auch in den Pausen wird in der Frauengruppe angeregt diskutiert.

"Cunabula" bedeutet "Wiege, Heimat, Geburtsort"

Durch das niederschwellige Angebot, das den AsylwerberInnen direkt im Quartier vorgestellt wird, können viele Menschen erreicht werden, die auf anderem Wege keine Traumaberatung in Anspruch nehmen würden.

Der Projektname „Cunabula“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Wiege, Heimat, Geburtsort“ – in den Stabilisierungsgruppen sollen die eigenen Fähigkeiten und Stärken wieder gefunden werden und die TeilnehmerInnen sollen wieder ein Stück Boden unter den Füßen zurück gewinnen. Da den AsylwerberInnen das Angebot direkt im Quartier vorgestellt wird, können viele Menschen erreicht werden, die auf anderem Wege keine Therapie in Anspruch nehmen würden.

Neben dem Einordnen und Verstehen der eigenen Symptome, stehen immer die Förderung und Unterstützung der eigenen Kräfte sowie das Aufspüren individueller Möglichkeiten im Mittelpunkt. Die TeilnehmerInnen erleben sich als wichtiger Teil einer Gruppe und erleben dadurch Solidarität, Stärkung des Selbstwertes und vertrauensvolle Beziehungen. Eingebettet in dieses vertrauens- und kraftvolle Setting haben die TeilnehmerInnen die Möglichkeit Selbstberuhigungstechniken und einen Umgang mit belastenden Symptomen zu erlernen.

 

Gefördert durch die AFS-Flüchtlingshilfe-Stiftung

AnsprechpartnerIn

Mag. Raphaela Stanger
Klinische- und Gesundheitspsychologin
Oberösterreich
Flüchtlingsarbeit
Flüchtlingsarbeit OÖ
Stifterstraße 12
4020 Linz
Österreich