Ich bin HoffnungsträgerIn.

Alles Advent - heisst es diese Tage.  Ob Adventkranz oder Adventkalender - eine besondere Zeit bricht für uns an. Die Tage bis Weihnachten purzeln. Der Adventkranz ist dabei wichtiger Begleiter und Hoffnungsträger - damals wie heute.

Hoffnung braucht ein Ja!

Vom Wagenrad zum Adventkranz

Jeder kennt ihn: Den Kranz mit vier Kerzen, der uns in der hektischen Adventzeit daran erinnert, kurz einmal innezuhalten. Mit den Wurzeln der Diakonie ist der Adventkranz eng verbunden. Entstanden ist er vor 180 Jahren im sog. Rauhen Haus. Der evangelische Theologe und Pädagoge Johann Hinrich Wichern sah die Not der Arbeiterfamilien in den Vorstädten Hamburgs. Besonders das Schicksal der verwahrlosten Kinder ließ ihn nicht mehr los. So sammelte er Spenden bei wohlhabenden BürgerInnen und gründete eine „Rettungsanstalt“ das sog. Rauhe Haus für jene Kinder, die auf dem besten Weg waren, eine kriminelle Laufbahn einzuschlagen.

Da die Kinder im Advent ständig fragten, wie lange es denn noch bis Weihnachten sei, stellte Wichern ein großes Wagenrad auf und bestückte es mit Kerzen. Jeden Abend entzündete er beim Geschichtenerzählen eine weitere Kerze. Im Laufe der Zeit gab es für Adventsonntage vier dickere Kerzen und das Rad wurde mit Tannenreisig geschmückt. Pfarrgemeinden und Familien übernahmen diesen Brauch, und so hat sich der Adventkranz zu der uns heute bekannten Form entwickelt.

Der Adventkranz ist somit Symbol und Hoffnungsträger geworden für Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen.

Adventkränze als Zeichen der Solidarität und Hoffnung

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Mit dem Aufstellen von mehr als drei Meter großen Adventkränzen setzt die Diakonie ein Zeichen der Solidarität und Hoffnung. An öffentlichen Plätzen in Wien, Graz, Linz, Schladming oder Klagenfurt verleihen sie den Orten besonderen weihnachtlichen Glanz, wie vor dem Brucknerhaus in Linz, der dem "Musikalischen Adventkalender" des Brucknerhauses eine außergewöhnliche Note verleiht. Zum feierlichen Auftakt am 3. Dezember 2019 um 16.30 Uhr laden wir herzlich ein.

Adventkränze der Diakonie 2019 - Zeichen der Hoffnung und Solidarität

Adventkränze an regionale Partner

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Rund 100 Adventkränze verlassen heuer das Diakoniewerk und werden als Symbol der Hoffnung an regionale Partner des Diakoniewerks überreicht - Menschen, die auf ihre individuelle Art und Weise Hoffnung schenken. 

Adventkränze der Diakonie an regionale Partner
Adventkränze der Diakonie an regionale Partner - Überreichung an Dr. Michael Rockenschaub/Sparkasse OÖ
Gallneukirchen

Österreichweit wurden vom Diakoniewerk 107 Adventkränze verteilt und als Symbol der Hoffnung an regionale Partner überreicht 

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Buch "Wie der Adventkranz erfunden wurde"

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Diakonie-Direktorin Maria Katharina Moser und Diakonie-Sozialexperte Martin Schenk erzählen die Geschichte von Hans und dem von Johann Hinrich Wichern erfundenen Adventkranz neu, Künstlerinnen und Künstler der Kunstwerkstatt des Diakoniewerks illustrieren die Erzählung auf eindrückliche Art und Weise. Rosemarie Heidler, Sarah Eibensteiner, Ruth Oberhuber und Christian Öllinger haben ihre Illustrationen beigesteuert und das neu aufgelegte Heftchen zu etwas ganz Besonderem gemacht. Nette Kleinigkeit zum Verschenken gesucht? Buch zum online Bestellen - clicken Sie hier.

Wie der Adventkranz erfunden wurde - die Diakonie erzählt die Geschichte des Adventkranzes

Jeden Tag im Advent online eine Kerze entzünden!

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Begleiten Sie uns jeden Tag im Advent, entzünden Sie mit uns gemeinsam eine Kerze am Online-Adventkranz und nehmen

Sie die Chance wahr, eines unserer attraktiven, handgefertigen Produkte, die Menschen mit Behinderung in den Werkstätten des Diakoniewerks  hergestellt haben, zu gewinnen.

Hier clicken und mitspielen: 
http://www.adventkranz.diakoniewerk.at

Der Online-Adventkranz der Diakonie - Kerze anzünden und gewinnen!
Hoffnungsträger sein
Hoffnungsträger sein. Damals - wie auch heute!
Foto Kinder

Die Diakonie kümmerte sich vor 180 Jahren um verwahrloste Straßenkinder - bis heute sind inklusive Angebote für sozial benachteiligte Kinder, Kinder mit Migrationshintergrund und Kinder mit Behinderungen ihr Anliegen geblieben. An Therapiestandorten werden sie begleitet ihre Entwicklungsschritte zu gehen; in den Tagesbetreuungen, um einen Weg aus der Armut zu finden oder in integrativen Kindergärten und Schulen dabei unterstützt, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln. Der Adventkranz ist somit Symbol und Hoffnungsträger geworden für Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen.

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Kampagne "Hoffnung braucht ein JA!"
Hoffnung braucht ein JA!
Hoffnung braucht ein Ja

Die Diakonie setzt ihre Winterkampagne 2019 fort und holt Gesichter und Geschichten von Menschen, die Hoffnungsträger und Hoffnungsträgerinnen sind, ins Licht der Öffentlichkeit. Auch Menschen aus dem Diakoniewerk sind zu HoffnungsträgerInnen geworden. Zum Beispiel Irene, die sich ihren Traum von einer eigenen Wohnung und der Möglichkeit selbständig zu wohnen, erfüllt hat. Hier clicken für mehr Information.

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