05.03.2019

Verantwortung für Mensch und Natur übernehmen

Gallneukirchen/OÖ, Wels

Mit der bellaflora-Filiale Wels hat das Diakoniewerk einen weiteren Betrieb für Menschen mit Behinderung für sich gewinnen können. Das integrative Beschäftigungsmodell ermöglicht es Mitarbeitenden mit Behinderung Teil eines großen Betriebes zu sein, welches ein richtiger Schritt in Richtung Inklusion bedeutet.

Nachhaltigkeit war bei Österreichs Grüner Nummer 1 immer ein Leitmotiv, als österreichisches Familienunternehmen setzt bellaflora mit hoher gesellschaftlicher Verantwortung ein Zeichen. So auch der Leitgedanke des Unternehmens, dass alles was wir tun oder nicht tun, beeinflusst uns selbst, unsere Umwelt, das Umfeld, in dem wir leben und unsere Gesellschaft. Das gilt für jeden einzelnen aber genauso für Unternehmen.

 

In den letzten Jahren wurden durch das Diakoniewerk Menschen mit Behinderung erfolgreich in verschiedene Wirtschafts- und Dienstleistungsbetriebe begleitet. Integrative Beschäftigungsmodelle ermöglichen Mitarbeitenden mit Behinderung vielfältige Kommunikation mit ArbeitskollegInnen und KundInnen. Sie sammeln dabei wichtige Rückmeldungen - der direkte, persönliche Kontakt macht Anerkennung und Kritik so unmittelbar erfahrbar wie in kaum einem anderen Bereich.

 

,,Es freut uns, dass wir durch die langjährige Zusammenarbeit mit Bellaflora inzwischen schon unsere Mithilfe in 5 Märkten anbieten können. Für uns ist integrative Beschäftigung ein wichtiger Baustein in der Vielfalt der Beschäftigungsangebote der Menschen mit Behinderung.“, erklärt Mag. Gerhard Breitenberger MA, Geschäftsführer des Diakoniewerks Oberösterreich.

 

In einem modernen Gartencenter ist immer viel zu tun und jede helfende Hand viel Wert. Insgesamt arbeiten derzeit in den bellaflora Standorten Mauthausen, Linz, Leonding, Braunau und jetzt auch Wels 16 KlientInnen des Diakoniewerks und erledigen die unterschiedlichsten Aufgaben: Sie helfen in der Logistik beim Auspacken der Ware und platzieren diese an den vorgeschriebenen Stellen im Verkaufsraum. Sie säubern die Verkaufsflächen und unterstützen bei weiteren Aufräum- und Reinigungsarbeiten.
 

Dazu Geschäftsführer Alois Wichtl: ,,Von dieser Art der integrativen Beschäftigung profitieren beide Seiten. Die KlientInnen des Diakoniewerks können hier ihre Begabungen und Fähigkeiten unter Beweis stellen und sehen das unmittelbare Ergebnis ihrer Arbeit direkt im Standort. bellaflora wiederum kann sich auf zusätzliche wertvolle Mitarbeiter verlassen.“ Unterstützt werden die fünf in Wels arbeitenden KlientInnen nicht nur von ihren neuen KollegInnen, sondern auch von ihrem Betreuer seitens des Diakoniewerks. Wesentlicher Erfolgsfaktor integrativer Beschäftigungsmodelle ist  jedenfalls die laufende Abstimmung aller Beteiligten.

 

 „Ich wollte schon immer mit Blumen arbeiten. Die meisten Kunden machen einen glücklichen, freundlichen Eindruck, wenn sie Blumen kaufen.“, erzählt Frau Penz, Mitarbeiterin mit Beeinträchtigung Bellaflora Wels.