10.04.2020

TOMAK und die Art Brut Künstler*innen

Seit 9. April ziert ein überdimensional großer Banner mit zehn Portraits in schwarz/weiß das Objekt am Hinsenkampplatz 1 in Linz-Urfahr. Mit dem Titel "DIE SCHÖPFUNG" startet der AKTIONSRAUM LINZ in seine 11. Ausstellungsperiode.

Der von Karin und Johann Brandstetter gegründete AKTIONSRAUM LINkZ in Linz/Urfahr ist dafür bekannt, die Kunstwelt zu vernetzen und Raum für Aktionen zu bieten. Größen wie Gottfried Helnwein, Laurids und Manfred Ortner und viele andere namhafte Künstler und Künstlerinnen haben in den Räumlichkeiten des AKTIONSRAUM LINkZ schon ausgestellt. Sobald die Schutzbestimmung zu COVID-19 es zulässt, finden sich hier der Wiener Künstler TOMAK und die Art Brut Künstler*innen der Kunstwerkstatt des Diakoniewerks zu einer ganz besonderen Aktion ein.
Jeder einzelne Künstler bzw. jede Künstlerin wurde von der Fotografin Heidi Pein im Vorfeld ins Rampenlicht gerückt, um auf die bevorstehende Aktion aufmerksam zu machen. Für den AKTIONSRAUM LINkZ ist die Zusammenarbeit in dieser Art und Weise auch völlig neu. „Wir haben die Künstlerinnen und Künstler der Kunstwerkstatt kennen gelernt und haben höchste Bewunderung für ihre Arbeiten. TOMAK kennen und schätzen wir seit vielen Jahren. Wir freuen uns deshalb schon sehr darauf, was im Kunstraum alles entstehen wird.“
Die Künstlerinnen und Künstler können es ebenfalls kaum erwarten, gemeinsam mit TOMAK zu arbeiten. Gertraud Gruber, mitwirkende Künstlerin der Kunstwerkstatt, freut sich auf diese Möglichkeit: „Ich finde TOMAK nett. Ich möchte ihm gerne zeigen, wie ich arbeite. Von Künstlerin zu Künstler.“
Für Josef Scharinger, Vorstandsvorsitzender des Diakoniewerks ist die bevorstehende Aktion ein Aufbruch. „TOMAK und die Künstlerinnen und Künstler der Kunstwerkstatt starten kein Sozialprojekt sondern ein Kunstprojekt. Es geht um authentische Kunst und in ihrer Aussage selbständige Kunst.  Die Kunstschaffenden begegnen sich auf Augenhöhe – fern ab von der Institution – und ich bin stolz darauf, dass uns auch die aktuelle Krise davon nicht abhalten kann. Diese Form der Zusammenarbeit gibt Mut und Hoffnung“, so Scharinger.