07.10.2019

ReVital-Shop in Bad Hall am 7. Oktober eröffnet

Bad Hall

Am Eröffnungstag des neuen ReVital-Shops des Diakoniewerks in Bad Hall  freuten sich zahlreiche Gäste über das vielfältige Angebot. Die Anzahl der Besucher und der getätigte Umsatz gleich am ersten Tag übertrafen alle Erwartungen.

 

Um 8.30 Uhr öffnete am 7. Oktober der neue ReVital-Shop des Diakoniewerks seine Türen. Die Freude bei den Mitarbeitern war groß, nach langer und intensiver Vorbereitungszeit den neu gestalteten Shop nun dem interessierten Publikum vorzustellen.

Unter den Eröffnungsgästen fanden sich die  beiden Geschäftsführer des Modehauses Kutsam und Vermieter des Geschäftslokals, Christian Kutsam und Johannes Behr-Kutsam, die die Identifikation mit dem ReVital-Konzept und die guten Kontakte zum Diakoniewerk betonten.

 

Als Vertreter des Landesabfallverbandes freute sich Geschäftsführer DI Thomas Anderer über die Eröffnung des 23. ReVital-Shops in seiner Heimatgemeinde Bad Hall. Vorsitzender Bgm. Roland Wohlmuth zeigte sich nach der Führung durch das neue Geschäft vom vielfältigen Angebot sowie vom inklusiven Konzept der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung beeindruckt. Jährlich werden bereits ca. eine Million Kilogramm ReVital-Ware in den Wiederverkauf gebracht.

 

Für Bürgermeister Bernhard Ruf stellt die Kooperation mit dem Diakoniewerk Oberösterreich eine Erfolgsgeschichte dar, ist doch der ReVital-Shop bereits die fünfte Einrichtung  - neben einer Werkstätte und verschiedenen Wohnangeboten für Menschen mit Behinderung und Menschen im Alter - des Trägers Diakoniewerk in Bad Hall.

 

Mag. Gerhard Breitenberger, Geschäftsführer des Diakoniewerks Oberösterreich, bedankte sich beim Team für die Kreativität bei der Gestaltung des Shops. Der ReVital-Shop in Bad Hall wird integrativ geführt, das heißt, Menschen mit Beeinträchtigung werden in einen normalen Arbeits- und Verkaufsprozess integriert.

„Integrative Beschäftigung ist für uns ein wichtiger Teil im Sinne der Vielfalt an Angeboten, die wir für Menschen mit Behinderung bieten. Ein solcher Betrieb ist für alle Beteiligten ein Gewinn: Menschen mit Behinderung erbringen eine Dienstleistung für die Mitbürger ihrer Gemeinde und erfahren Anerkennung, Kunden erleben den Betrieb als gesellschaftlich engagiert, der einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leistet“, freut sich Breitenberger über diesen Schritt in Richtung Inklusion.

 

Zum Abschluss der Eröffnung segnete Pastoralassistentin Silke Binder unter Beisein der Ehrengäste das neue Geschäftslokal.

 

In den ReVital-Shops wird gebrauchte, aber gut erhaltene und funktionierende Ware gesammelt, aufbereitet („revitalisiert“) und auf die einwandfreie Funktion geprüft. Das bringt Vorteile auf vielen Ebenen: die Produkte bleiben im Kreislauf – damit werden Ressourcen geschont, die Abfallberge verringert und Kosten vermieden. Die Ware wird zu erschwinglichen Preisen verkauft und ist somit für jedermann attraktiv. Auf diese Weise wird die nachhaltige Verwendung von verschiedensten Produkten und Gegenständen unterstützt und gleichzeitig unserer Umwelt etwas Gutes getan.