17.09.2018

Jubiläumsfest am Linzerberg

25 Jahre Theater Malaria – 20 Jahre Streichelzoo – 20 Jahre Werkstätte Mühle – 10 Jahre Werkstätte Erle

 

ENGERWITZDORF. Bei einem Fest am Linzerberg feierte das Diakoniewerk kürzlich die Jubiläen von vier Einrichtungen mit Arbeitsangeboten für Menschen mit Beeinträchtigung.

 

Neben dem 20-jährigen Bestehen der Werkstätte Mühle, 10 Jahren Werkstätte Erle und 25 Jahren Theater Malaria der Kunstwerkstatt besteht auch bereits seit 20 Jahren das Arbeitsangebot mit Tieren im Streichelzoo. Gemeinsam mit allen Mitarbeitenden mit Beeinträchtigung, den Angehörigen, den MitarbeiterInnen des Diakoniewerks, Bürgermeister von Engerwitzdorf Herbert Fürst und Bürgermeisterin von Gallneukirchen Gisela Gabauer wurden kürzlich die Jubiläen gefeiert. Umrahmt wurde die Feier von einer Lesung der Literaten des Theater Malaria und einer Fotoausstellung mit den schönsten Momenten aus 25 Jahren Theater Malaria.

 

Das gemeinsame Jubiläumsfest spiegelt die lange Tradition und die Vision des Diakoniewerks wider. Die basale Arbeit der Werkstätte Mühle, die kreative Arbeit in der Kunstwerkstatt und die Natur- und Erlebnispädagogik in der Werkstätte Erle und im Streichelzoo zeigen die Vielfalt an Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung im Diakoniewerk. Menschen mit Beeinträchtigung haben die Möglichkeit ihr Können in vielen verschiedenen Bereichen bestmöglich nach ihren Interessen, Fähigkeiten und Kompetenzen einzusetzen.

 

„Arbeit hat für uns alle einen besonderen Stellenwert. Wir identifizieren uns mit unserer Arbeit und sie formt ein Stück unsere Identität. Wir schaffen mit unseren Werkstätten ein vielfältiges Aufgabengebiet, das sich an den Fähigkeiten der Menschen mit Behinderung orientiert und das Potenzial und die Kreativität fördert. Das Angebot ist dabei unabhängig vom Grad der Beeinträchtigung und es schön zu sehen, wie viel Spaß die Mitarbeitenden mit Beeinträchtigung daran haben, etwas zu schaffen. Wichtig für Menschen mit Beeinträchtigung wäre allerdings, dass sie für ihre Tätigkeit sozialrechtlich abgesichert sind mit einem Gehalt und einer späteren Pension“, so Gerhard Breitenberger, Geschäftsführer Diakoniewerk OÖ.