04.05.2019

Integrative Beschäftigung: Menschen mit Behinderung übernehmen Verantwortung in Betrieben

Arbeiten, wo alle arbeiten – ein Wunsch vieler Menschen mit Behinderung.  Das integrative Beschäftigungsmodell ermöglicht es Menschen mit Behinderung, Teil eines Betriebes zu sein und bedeutet einen wichtigen Schritt in Richtung Inklusion. Seit 1. Mai 2019 unterstützt Corina A. (17) von der Werkstätte Sankt Pantaleon den örtlichen Kindergarten.

Corina A. arbeitet von Montag bis Donnerstag 16 Wochenstunden im Kindergarten. Sie unterstützt dort eine Mitarbeiterin rund um die Essensausgabe. Täglich leistet Corina einen wesentlichen Beitrag, damit 120 Kindergartenkinder ein Mittagessen bekommen. Zu ihren Tätigkeiten gehören das Eindecken der Tische, das Warmhalten des fertig gelieferten Mittagessens, das Vorbereiten der Getränke sowie das Abwaschen des Geschirrs.

„Mir macht es so richtig Spaß im Kindergarten. Ich leiste da einen großen Beitrag, dass die Kinder ein warmes Essen bekommen“, beschreibt Corina ihre Freude an ihrer Arbeit. Ihre Begeisterung sieht man ihr an!

 

Das Diakoniewerk Oberösterreich begleitet im Beschäftigungsbereich aktuell 692 Menschen mit Behinderungen. Ziel ist, mehr Menschen mit Behinderung an einem normalen Alltag teilhaben zu lassen und sie in ihren Fähigkeiten zu unterstützen und zu fördern. Das integrative Beschäftigungsmodell bedeutet einen wichtigen Schritt in Richtung Selbständigkeit, Normalität, Inklusion in die Gesellschaft.