25 Jahre Diakoniewerk Salzburg: Starke Arbeit mit starken Werten

Über 360 Mitarbeiterinnen sind für das Diakoniewerk in Salzburg im Einsatz. Sie betreuen, pflegen, begleiten und beraten kranke, gesundheitsbewusste, junge, alte, beeinträchtigte und auszubildende Menschen. Zusätzlich engagieren sich rund 500 Freiwillige pro Jahr in den verschiedenen Einrichtungen im gesamten Bundesland Salzburg.

Die meisten SalzburgerInnen verbinden mit Diakonie spontan das Diakonissen-Krankenhaus, sind doch viele von ihnen bei „den Diakonissen“ geboren. 1994 begann mit dem Bau des Diakonie-Zentrums in Salzburg-Aigen jedoch ein neues Kapitel in der Unternehmensgeschichte. Was mit dem Haus für Senioren mit Tagesbetreuung, der Schule für Sozialbetreuungsberufe und einem Kaffeehaus begann, ist nun ein Unternehmen mit 35 Einrichtungen und Angeboten im Sozial- und Gesundheitsbereich.

 

Pflege und Betreuung für Menschen im Alter

Die Pflege und Betreuung von Menschen im Alter sowie die Unterstützung ihrer Angehörigen bilden den größten Arbeitsschwerpunkt des Diakoniewerks in Salzburg. Wichtig ist dabei, die SeniorInnen so zu unterstützen, dass sie lange in ihrem vertrauten Zuhause bleiben können. Oft reichen dafür schon ein paar Stunden Hauskrankenpflege oder Haushaltshilfe durch Diakonie.mobil, der Besuch unserer Tagesbetreuungen oder ein Kurzzeitpflege-Aufenthalt. Ist das nicht mehr möglich, bieten wir im Haus für Senioren Wohnen mit integrierter Pflege an. Unsere gefragten Demenz-ExpertInnen beraten Betroffene und Angehörige und ermöglichen damit eine gute Lebensqualität auch bei Demenz.

 

Wohnen und Arbeit für Menschen mit Behinderung

Ob Wohngemeinschaften in Salzburg-Gnigl oder Selbstständiges Wohnen in Wohnquartieren wie Lebenswelt Aigen oder Freiraum Gneis: Es ist stets das Ziel, ein Leben in größtmöglicher Normalität zu fördern. Gemäß dieser Grundeinstellung finden mittlerweile 42 Menschen mit Behinderung in den Inklusiven Gastronomiebetrieben des Diakoniewerks für sie attraktive Arbeitsplätze. Wie sehr sich die betreuten MitarbeiterInnen über diese Chance freuen, erleben die Gäste in einem der drei KOWALSKI café & bistro in der Stadt Salzburg sowie viele begeisterte KundInnen des Kulinarium Salzburg beim Genuss unserer Cateringleistungen.

 

Im Einsatz für und mit Menschen im Stadtteil

Im Auftrag der Stadt Salzburg betreibt das Diakoniewerk seit über 15 Jahren die Bewohnerservices Aigen & Parsch, Gnigl & Schallmoos und Itzling & Elisabeth-Vorstadt, seit zwei Jahren auch das Bewohnerservice in Salzburg-Süd. Die MitarbeiterInnen fördern das Zusammenleben im städtischen Umfeld und organisieren dafür jährlich über 100 Veranstaltungen und Kurse. Sie helfen bei Konflikten und beraten junge Eltern ebenso wie MigrantInnen oder SeniorInnen. Darüber hinaus vermitteln die „Freiwilligen-Netzwerke“ einen ehrenamtlichen Besuchsdienst pro Jahr an rund 75 oft vereinsamte Menschen, die sich mehr soziale Kontakte wünschen. Um die Nachbarschaft zu stärken, bringt sich das Diakoniewerk mit sozialen Konzepten in die Entwicklung neuer Wohnquartiere ein. Vor Ort bauen WohnkoordinatorInnen in der Rosa Zukunft, in der Lebenswelt Aigen, im Freiraum Gneis und im Quartier Riedenburg diese Netzwerke auf.

 

Gut ausgebildet für die Arbeit mit Menschen

Um auf die Bedürfnisse von Menschen im Alter oder mit Beeinträchtigung fachlich bestmöglich eingehen zu können, bildet das Diakoniewerk Salzburg in langer diakonischer Tradition MitarbeiterInnen für den Sozial- und Pflegeberuf aus. In der Schule für Sozialbetreuungsberufe in Salzbug-Aigen absolvieren derzeit rund 200 Studierende berufsbegleitend ihre Ausbildung in Alten- und Behindertenarbeit inklusive Pflegeassistenz, in Behindertenbegleitung sowie in der Heimhilfe. Im Herbst 2019 startet in Henndorf eine eigene Klasse, um dem Mangel an Personal für den Sozialbereich entgegenzuwirken. Hier findet eine Ausbildung im Vollzeitmodus statt, die auch jungen Menschen ab 17 Jahren offen steht.

 

Logopädie, Physio- und Ergotherapie für jedes Alter

Ob Kinder mit Sprachfehler oder SeniorInnen mit eingeschränkter Motorik aufgrund eines Schlaganfalls – das Therapieteam des Diakoniewerks hilft bei Entwicklungsverzögerungen oder verschafft Linderung bei körperlichen Gebrechen. Neben den Therapieangeboten, die zum Teil von den Krankenkassen bezahlt werden, laden die TherapeutInnen zu Bewegungskursen ein. Diese reichen von der Schwangerschaftsgymnastik, über Rückbildung bis zum wöchentlichen Yoga- oder Wirbelsäulenkurs. Im Therapiezentrum Pinzgau begleiten die Therapeutinnen seit über zehn Jahren Menschen mit Behinderung, stärken ihre Motorik oder auch Körperwahrnehmung, z.B. im Rahmen des Ergotherapeutischen Kletterns.

 

Integration & Chancengleichheit von Anfang an stärken

Die Sprache und der Kontakt zur Bevölkerung sind Schlüsselfaktoren für eine erfolgreiche Integration. Im Rahmen von Sprachtraining & Integrationshilfe organisieren Mitarbeiterinnen des Diakoniewerks im gesamten Bundesland Freiwillige, die MigrantInnen beim Lernen und Eingewöhnen in Österreich helfen. Für Kinder aus finanziell schwachen Familien bietet die Lernbrücke eine kostenlose Lernhilfe an. Beide Angebote wären ohne die Unterstützung von Land und Stadt Salzburg sowie die vielen Freiwilligen nicht umsetzbar.

Wir danken unseren PartnerInnen für die Unterstützung im Jubiläumsjahr 2019

Region

Salzburg

Teaser in neuem Tab

Nein