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Sujet Martinstiftsymposion 2014 - Fotolia

43. Martinstift-Symposion

Sozialraum - Orientierung oder neuer Hype?

Datum: 09.10.2015
Uhrzeit: 9-15 Uhr
Ort: Linz - Brucknerhaus Linz

ReferentInnen des Martinstift-Symposion 2015:

Prof. Dr. Wolfgang Hinte
"Sozialraumorientierung in der Behindertenhilfe: Grundlagen und fachliche Prinzipien"
Im Rahmen der Debatte um Inklusion wird auch in der Behindertenhilfe vermehrt von „Sozialraumorientierung“ gesprochen. In diesem einleitenden Vortrag geht es um eine Klärung dessen, was mit Sozialraumorientierung gemeint ist, wie dieses Konzept in der Behindertenhilfe umgesetzt werden kann und welche Strukturen und Traditionen dadurch infrage gestellt werden.

Heinz Becker
"...inklusive Arbeit"
Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit schwersten Behinderungen und hohem Unterstützungsbedarf ist ein weitgehend unbearbeitetes und unbeachtetes Feld. Aber eine inklusive Gesellschaft muss auch die Möglichkeit der Teilhabe am Arbeitsleben für alle Menschen beinhalten. Inklusion geht nur inklusive Arbeit. Die Prinzipien der Sozialraumorientierung sind hierbei hilfreich und wichtig, müssen aber an die speziellen Anforderungen des Personenkreises angepasst und weiterentwickelt werden.

Armin Oertel
"Von der Sonderwelt ins Quartier"
Projekte und Prozesse  des sozialräumlichen Engagements der Evangelischen Stiftung Alsterdorf (Hamburg)
Das Referat führt kurz in die Hintergründe für den Aufbau der sozialraumorientierten Arbeit der Evangelischen Stiftung Alsterdorf ein, um im Weiteren die verschiedenen Methoden und Wege in den Projekten Q8 und Q plus sowie die daraus entstandenen Projekte vorzustellen.

Fr. Dr.in Waltraud Gleispach-Paar und NetzwerkerInnen aus Oberneukirchen
"MIT-Einander einen Lebensraum gestalten - das Beispiel Oberneukirchen"
In Oberneukirchen sind Gemeinde und Diakoniewerk von Anfang an gemeinsame Wege gegangen.Welche Fußspuren in der gemeinsamen kommunalen Entwicklung das Miteinander geprägt habenund was gemeinsam erreicht wurde, soll in eineminteraktiven Lernbeispiel in einfacher Sprache gezeigt werden. Dieses Beispiel macht deutlich, dass Sozialraumarbeit sehr viel mit dem Aufbau undder Aufrechterhaltung von gelebten Beziehungenzu tun hat, die sich gegenseitig Mehrwerte stiften.

Mitwirkende: NetzwerkerInnen der Einrichtungen des Diakoniewerks Oberneukirchen, Gemeindevertretung und BürgerInnen. Durch das Szenenspiel führt Dr.in Waltraud Paar, Bereichsleitung Diakoniewerk Oberösterreich.

Rudolf Blüml 
"Sozialraumarbeit aus Sicht einer Leitung" 

  • Struktur der v. Bodelschwinghschen Stiftung Bethel
  • Aufbau von Angeboten in den verschiedenen Stadteilen Bielefelds am Beispiel des Sozialraumes Bielefeld Senne / Windelsbleiche
  • Wichtigkeit von Begegnungsmöglichkeiten