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Die Geschichte des Adventkranzes

Der Adventkranz – eine „Erfindung“ der Diakonie. 

Es waren die Straßenkinder des beginnenden Industriezeitalters, denen der Pädagoge, evangelische Theologe und Begründer der Evangelischen Diakonie Johann Heinrich Wichern, damit die Zeit bis Weihnachten verkürzen wollte. Jeden Tag im Advent wurde an einem großen Wagenrad eine Kerze entzündet.
1839 entstand so im ersten Haus der Diakonie der erste Adventkranz. Ab 1851 wurde der Überlieferung nach der Holzreif erstmals mit grünen Tannenreisig geschmückt. Aus dieser Tradition hat sich der heutige Adventkranz entwickelt. Vom Adventkranz geblieben sind bis heute die vier großen Kerzen für die Adventsonntage. Ebenso geblieben ist bis heute die Not benachteiligter Menschen.

Wie damals unterstützt das Diakoniewerk auch heute Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Es  stärkt Menschen mit Behinderungen, begleitet Menschen im Alter, investiert in die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen und ist für Menschen auf der Flucht und Familien in Not da. Mehr als 3800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen sich im Diakoniewerk jeden Tag für andere ein. Das Diakoniewerk ist damit Hoffnungsträger für viele.

Ein Zeichen für Solidarität und Hoffnung setzt das Diakoniewerk jedes Jahr mit dem Aufstellen von drei Meter großen Wichern-Adventkränzen im öffentlichen Raum.

Der Adventkranz ist Symbol und Hoffnungsträger geworden für Menschen, die Begleitung und Hilfe brauchen. Hoffnungsträger sind wir alle und als Zeichen dafür überreichen wir alljährlich Original Wichern-Adventkränze an Partnerinnen und Partner des Diakoniewerks.