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24. Diakonie-Dialoge

Verwirrt, verrrückt, verloren?

Halt und Orientierung geben bei Demenz und anderen psychischen Erkrankungen im Alter

Datum: Freitag, 29. Juni 2018
Uhrzeit: 9-14 Uhr
Ort: Bildungshaus St. Virgil, Ernst-Grein-Straße 14, 5026 Salzburg

Tagungsbeitrag inkl. Mittagssnack
Vorverkauf bis 6. Juni: € 47,-/ermäßigt * € 32,-
Tageskassa: € 52,-/ermäßigt* € 37,-     
*SchülerInnen, Studierende, Wehr- und Zivildiener, PensionistInnen und Menschen mit Behinderung                                              

 Psychische Erkrankungen und hier besonders die Demenz stellen unsere Gesellschaft vor neue Aufgaben. Mit unterschiedlichen Zugängen und Angeboten geht es darum, laufend nach Möglichkeiten zu suchen, Menschen mit Demenz in ihrem Bedürfnis besser verstehen zu lernen und zu begleiten. 

 

Peter Wißmann

Demenz 2.0: Was steht an?

Die alte Forderung ist erfüllt: Demenz ist ein breit wahrgenommenes und diskutiertes Thema geworden. Die "Klassiker" Information, Aufklärung und Betreuung reichen nun aber nicht mehr aus, um dem Thema angemessen zu begegnen. Neue Perspektiven und Handlungsansätze werden benötigt. Wie schauen diese aus?

 

Mag. Gertrud Geisler-Devich

Mobile Psychiatrische Pflege für SeniorInnen in Tirol - 20 Jahre aufsuchende Pflege und Betreuung für Menschen mit Demenz und psychiatrischen Erkrankungen

Was für Rahmenbedingungen hat diese spezialisierte Pflege, welche Ansätze werden verfolgt, welche Erfahrungen prägen das tägliche Tun? Sozialpsychiatrie für ältere Menschen - ist das überhaupt umsetzbar? Sind spezialisierte TagesTherapieZentren für ältere verwirrte, verrückte und verlorene Menschen sinnvoll und notwendig?

 

Detlef Rüsing BScN MScN

Sich orientieren - nicht nur wichtig für Menschen mit Demenz!

"Nur wer sich selbst pflegt, kann auch Andere pflegen! Dieser Satz lässt sich auch auf das Thema "Orientierung bei Demenz" übertragen. Nur wer sich selbst orientiert ist, kann andere bei der Orientierung unterstützen. Wenn Beziehungsarbeit und echter, nährender Kontakt zwischen Demenzerkrankten und Pflegenden die wesentlichen Einflussfaktoren für Phasen von Wohlbefinden trotz Demenz sind, ist es wichtig, sich zu fragen, was Orientierung bei beiden Kontaktpartnern schafft oder diese gar untergräbt.

 

Ulrike Makomaski

Dagegenreden ist sinnlos - keep calm and carry on.

Ulrike Makomaski erzählt, wie sich ihr Leben mit ihrem Mann durch die Diagnose "Alzheimer" veränderte. Sie musste einiges dazulernen, auch über sich selbst. Trotz allem ist sie dankbar für diese Zeit.

 

Details zu den Referenten 

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